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Die Geschichte des UEFA Cup Winners Cup

Wer sich heute die internationalen europäischen Fußball-Wettbewerbe wie Champions League und Europa League ansieht, könnte meinen, dass es diese schon immer in der heutigen Form gegeben hat. Doch tatsächlich wird die UEFA Champions League erst seit der Saison 1992/1993 ausgetragen. In den Urzeiten des Fußballs gab es zahlreiche andere interessante Wettbewerbe, unter anderem den UEFA Cup Winners' Cup.

Die Geschichte des UEFA Cup Winners Cup

Mit insgesamt vier Siegen ist der FC Barcelona der erfolgreichste Club in der Geschichte des UEFA Cup Winners' Cup. Bildquelle: NewUnion_org/ Pixabay.com

Der UEFA Cup Winners´ Cup ist längst Geschichte

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Vom UEFA Cup Winners Cup ist dort allerdings schon lange keine Rede mehr, denn zum letzten Mal wurde dieser internationale Fußball-Wettbewerb im Jahr 1999 ausgetragen. Heutzutage gibt es ihn nur noch auf alten Videos oder im Online-Casino als Winners Cup Spielautomat zu erleben.

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Worum handelte es sich beim UEFA Cup Winners' Cup?

Bevor in Europa die Spitzenteams jährlich in der Champions League gegeneinander antraten, gab es den Europapokal der Landesmeister, bei dem die Meister der einzelnen europäischen Länder teilnahmen und den Europapokal der Pokalsieger, bei dem der nationale Pokalsieg Voraussetzung für die Teilnahme war.

Der Wettbewerb wurde erstmals im Jahr 1960 ausgetragen. Anders als die heutige Champions League mit ihrer Gruppenphase fanden die Begegnungen dabei ausschließlich im K.O.-System statt. Der Aufsteiger wurde in einem Hin- und Rückspiel ermittelt.

Die ursprüngliche Initiative für den Wettbewerb kam aus Österreich. Der Sportclub Wacker war damals einer der populärsten Vereine in der Alpenrepublik. Gegen Ende der 1950er-Jahre begannen den Verein jedoch finanzielle Probleme zu plagen. Der Präsident des Vereins schlug deshalb im Jahr 1956 vor, diesen Wettbewerb auszutragen, um sich dadurch als Pokalsieger des Landes zusätzliche Einnahmen zu sichern.

Die UEFA zeigte sich davon zunächst jedoch nur wenig angetan, worauf der Club den Pokal einfach selbst austrug. Doch bereits nach der ersten Saison wurde das Turnier offiziell von der UEFA übernommen. Mit dem AC Florenz kam der erste Sieger des offiziellen Turniers aus Italien.

Teilnahmeberechtigt waren nicht nur die Pokalsieger des jeweiligen Landes, sondern im Bedarfsfall auch die Finalisten. Nämlich dann, wenn sich der jeweilige Pokalsieger das Double holte und auch die Meisterschaft gewann. Gleich vier Mal im Laufe der Geschichte gelang es diesen Finalisten, den Wettbewerb für sich zu entscheiden. Unter anderem gleich bei der ersten Auflage mit dem AC Florenz, in weiterer Folge gelang dieses Kunststück den Glasgow Rangers 1972, dem RSC Anderlecht im Jahr 1978 im Finale gegen den FK Austria aus Wien und dem FC Barcelona im Jahr 1997.

Interessantes Detail am Rande: Keinem einzigen Verein gelang es jemals, seinen Titel zu verteidigen. Acht Vereine schafften aber zumindest im Folgejahr die erneute Finalteilnahme, zerbrachen aber dann an ihrem jeweiligen Gegner.

Der FC Barcelona ist der erfolgreichste Verein dieses Turniers

Der erfolgreichste Verein des Europapokals der Pokalsieger ist der FC Barcelona. Die Katalanen konnten den UEFA Cup Winners' Cup gleich vier Mal für sich entscheiden. Zum ersten Mal gelang ihnen das im Jahr 1979, in weiterer Folge waren sie auch noch 1982, 1989 und 1997 erfolgreich.

Zusätzlich standen sie auch noch zwei Mal im Finale. Die letzte Auflage des Wettbewerbs konnte Lazio Rom für sich entscheiden, ehe sich die Ausrichter dafür entschieden, die Pokalsieger des jeweiligen Landes in den UEFA-Cup zu integrieren. Dieser war in etwa das Pendant zur heutigen UEFA Europa League.

In der Länderwertung hatten insgesamt die Engländer die Nase vorne. Vereine aus dem Mutterland des Fußballs konnten den UEFA Cup Winners' Cup insgesamt acht Mal für sich entscheiden. Dicht auf den Fersen waren ihnen jedoch immer die Spanier und Italiener, denen dieses Kunststück insgesamt sieben Mal gelang. Über die Jahre konnten sich Vereine aus zwölf unterschiedlichen Ländern den Sieg holen.

Deutsche Erfolge im UEFA Cup Winners' Cup

Für die deutschen Vereine waren vor allem die 1960er- und 1970er-Jahre die goldene Zeit in diesem Wettbewerb. Insgesamt konnten fünf Vereine aus Deutschland das Turnier für sich entscheiden. Zum ersten Mal gelang das im Jahr 1966 Borussia Dortmund, im Jahr darauf stemmten die Spieler des FC Bayern München den damals sehr begehrten Pokal in die Höhe.

Im Jahr 1974 gelang zum ersten und einzigen Mal einem Verein aus dem damaligen Ost-Deutschland der Sieg. Der 1. FC Magdeburg besiegte im Finale im Rotterdamer Stadion De Kuip den damaligen Titelverteidiger AC Mailand nach einem Eigentor von Enrico Lanzi und einem weiteren Treffer von Wolfgang Seguin mit 2:0. Leider konnten sich damals allerdings nur 4.644 Zuseher für dieses Spiel begeistern.

Im Jahr 1977 schlug schließlich die große Stunde des HSV. Im Finale in Amsterdam bezwangen die Hamburger am 11. Mai des Jahres den RSC Anderlecht mit 2:0 und sorgten damit für den bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.

In den 1990er-Jahren konnte sich Werder Bremen den Titel holen. Klaus Allofs schoss im Finale gegen den AS Monaco im Estadio da Luz in Lissabon am 6. Mai 1992 vor 15.000 Zusehern das 1:0. Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich der Norweger Wynton Rufer in der 55. Minute mit dem Tor zum 2:0 Endstand. An der Seitenlinie stand damals Trainer-Legende Otto Rehhagel. 

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Veröffentlicht am: 30-08-2022 21:26 | Aktualisiert am: 30-08-2022 21:26 | Von: Patrick


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Der UEFA Cup Winners' Cup wurde bis zum Jahr 1999 unter den Pokalsiegern des jeweiligen Landes ausgespielt.

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